Formulieren Sie eine Zeile, die ohne Kontext funktioniert und dennoch den Kern Ihrer Leistung vermittelt. Sie sollte verständlich sein, wenn jemand sie auf einem Plakat im Vorübergehen liest. Vermeiden Sie Füllwörter, unklare Abkürzungen und vage Versprechen. Setzen Sie auf ein starkes Verb, einen konkreten Nutzen und eine leise, aber spürbare Differenzierung. Wenn Freundinnen unabhängig voneinander ähnliche Worte wählen, sind Sie nah dran. Bitten Sie um spontane Wiederholungen und prüfen Sie, ob der Satz auch nach einer Stunde noch im Gedächtnis geblieben ist.
Worte schaffen Erwartung und Tonalität, bevor Bilder wirken. Nutzen Sie Begriffe, die Ihre Werte widerspiegeln und die Lebensrealität Ihrer Zielgruppe treffen. Klarheit schlägt Cleverness, besonders im ersten Kontaktmoment. Statt markiger Versprechen helfen nachweisbare Aussagen, präzise Zahlen und nachvollziehbare Formulierungen. Vermeiden Sie modische Floskeln, wenn sie keine Bedeutung tragen. Testen Sie Synonyme laut, hören Sie auf den Klang, kürzen Sie überlange Konstruktionen. Ein ehrlicher, ruhiger Satz wirkt oft stärker als eine blendende Formulierung, die beim zweiten Lesen auseinanderfällt oder zusätzliche Fragen aufwirft.
Ihr Elevator Pitch ist ein wertvoller Rohstoff, doch Headlines brauchen mehr Fokus und weniger Kontext. Verdichten Sie den Pitch auf den direkt erfahrbaren Nutzen und entfernen Sie Nebensätze, die nicht zum Handeln motivieren. Prüfen Sie Variationen mit unterschiedlicher Satzlänge, um den Atem der Lesenden zu steuern. Kombinieren Sie die Headline mit einer Unterzeile, die Einwände entkräftet. Lesen Sie die Kombination laut vor und achten Sie auf Stolperstellen. Wenn Headline und Unterzeile zusammen eine kleine Geschichte ergeben, sind Sie auf einem guten Weg zu Klarheit.






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